Wissen ...

Artikel und Betrachtungen • Gedanken und Mitteilungen • energeia Brief 

Aura • Bewusstsein • Blockaden • Chakren • Demut • Gott • Inneres Kind • Die 7 kosmischen Gesetze • Kraftfelder • Lebenssinn und Lebensaufgabe  • Polarität / Dualität • PROblem • Reinkarnation und Karma  • Religio • Schöpfungsprozess ... • Seele • Spiegelgesetz • Urteil • Verhaltens- und Gedankenmuster  • Verstand und Glaube

Verstand und Glaube

Der Verstand ist die Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen. Über dem Verstand wird die Vernunft angesiedelt. Mit Hilfe des Verstandes können wir erkennen und begreifen. Verstand und Intelligenz arbeiten Hand in Hand. Während der Verstand uns die Zusammenhänge erklärt, ermöglicht die Intelligenz die Lösungsfindung. Dies sind die Werkzeuge, die uns gegeben wurden um bestimmte Aufgaben und Vorgänge zu erfassen, zu lösen, auch um zu Lernen und um Fehler zukünftig zu vermeiden - und das nicht nur in der Schule. Das Leben als Mensch wäre ohne Verstand / Intelligenz nicht machbar.

Doch wer rein oder stark nach diesen beiden Faktoren lebt, versagt sich selbst viel. Um im weiteren Text einfach zu bleiben, verwende ich nur noch den Begriff "Verstand". Verstand und Gefühl, Emotionalität und Intuition sollten sich zumindest die Waage halten. Sobald sich das Verhältnis zugunsten des Verstandes verschiebt bauen wir Blockaden auf, weil wir den Kontakt zu uns und unserem schöpferischem Potential verlieren. Wenn wir keine neuen Blockaden aufbauen, dann präsentieren sich früher oder später bereits vorhandene. Der Verstand kann sich nicht über angeborene Grenzen ausdehnen - dort wo er endet, setzt der Glaube ein, erweitert unser Sein und unsere Möglichkeiten.

Die größte Herausforderung im Leben eines verstandesorientierten Menschen ist es, das Unglaubliche für sich selbst glaubhaft zu machen. Glauben heißt nicht Wissen - und genau in diesem Glauben liegt die Befreiung dessen, was uns der Verstand verbietet (wobei aus dem Glauben wieder Wissen wird).

Diese alte Volksweisheit lässt sich noch weiter ausbauen und daraus ergeben sich interessante Überlegungen:

Derjenige, der glaubt, hält etwas für wahrscheinlich, er ist flexibel und beweglich. Derjenige, der weiß, glaubt an keine andere Möglichkeit, er hält an seiner Meinung fest. Je nach Thema ist das durchaus sinnvoll, doch es birgt auch die Gefahr in sich nichts Neues zu lernen, zu stocken, sich nicht weiter zu bewegen.

In Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung und Blockadenlösung ist Glaube durchaus hilfreich, ein fixierter Verstand hinderlich.